Wolfgang Müller

Wolfgang Müller

* 16.01.1930
† 13.01.2008
Erstellt von HNA Verlag Dierichs

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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Wolfgang Müller, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau

16.01.2008 um 20:21 Uhr von VRS
Der baptistische Journalist und Theologe Wolfgang Müller aus Kassel ist tot. Nach schwerer Krankheit erlag er in einem Kasseler Hospiz drei Tage vor seinem 78. Geburtstag einer schweren Nervenmuskel-Erkrankung und einem zusätzlichen Krebsleiden. Müller hinterlässt neben seiner Ehefrau vier erwachsene Kinder. "Er war ein Mensch, der theologische und persönliche Frömmigkeit in seinem Leben sehr gut miteinander verbunden hat, und dem es wichtig war, in den verschiedenen Funktionen, die er innehatte, möglichst große Weite auszustrahlen", sagt der langjährige Chefredakteur des christlichen Oncken-Verlags in Kassel, Frank Fornacon, ein Weggefährte Wolfgang Müllers. Er persönlich habe durch Müller große Ermutigung zu schreiben erfahren. Die Nervenerkrankung war vor fünf Jahren bei Müller diagnostiziert worden, berichtet die evangelische Presseagentur idea, und hatte ihn an den Rollstuhl gefesselt. Wie seine Ehefrau Hildegard mitteilte - die beiden waren 52 Jahre miteinander verheiratet - sei er während eines Fernsehgottesdienstes "friedlich eingeschlafen". Der in Rastatt geborene Müller studierte Theologie in Erlangen, Tübingen, New York und am Theologischen Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Hamburg. Es folgten ab 1955 Gemeindedienste in München, Treysa, Remscheid und Wermelskirchen. Seine journalistische Arbeit begann er 1970 als einer von damals zwei Redakteuren der Evangelischen Nachrichtenagentur idea in Wetzlar. Vier Jahre lang gab er den Pressedienst heraus. Von 1975 bis 1986 war Müller Chefredakteur der baptistischen Wochenzeitschrift "Die Gemeinde", die im Kasseler Oncken Verlag erscheint. Anschließend wechselte er als Referent in die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen nach Frankfurt. Auch nach seinem Ruhestand arbeitete er bis 1996 weiter in der Baptistengemeinde Siegen-Weidenau, in der er sich seit 1989 ehrenamtlich als Pastor engagiert hatte. Anschließend war er weiter publizistisch tätig, unter anderem in der Redaktion des Informationsblattes des Evangelischen Seniorenwerks. Seinen Ruhestand verbrachte er in Kassel. Christina Hein