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Gedenkkerze
Peter
Entzündet am 29.09.2025 um 12:05 Uhr
Lieber "Onkel" Henner!
Heute würdest Du 99 Jahre werden. Du warst und bist ein großes Vorbild und so manche Leistungen werden mir im Rückblick und aus eigenen Erfahrungen nur noch mehr bewusst. Danke für Deinen positiven Einfluss, den Du zweifellos während meiner Kindheit und Jugend auf mich hattest. Danke für den immer positiven Zuspruch und die klaren Worte, wenn sie mal angebracht waren. In stetem Gedenken verbunden mit herzlichen Grüßen an die Familie.
Von trauer.de (rs), München
29.05.2007 um 11:07 Uhr von VRSDer Ehrenbeigeordnete der Gemeinde Alheim ist am 20. Mai im Alter von 79 Jahren in seinem Heimatort Baumbach gestorben. Ab 1964 war der Sozialdemokrat Gemeindevertreter, Beigeordneter und Erster Beigeordneter.
Henner Brandt war ein Idealist, wie er im Buche steht. Ein Mensch, der sich immer für die Allgemeinheit engagiert hat. 2001 war dem langjährigen Vizebürgermeister der Titel Ehrenbeigeordneter verliehen worden. Mit der Kommunalpolitik hatte Brandt damals Schluss gemacht. Er verwaltete aber weiterhin das Bürgerhaus, das viele auch "Henner-Brandt-Halle" nennen.
Kommunalpolitik, Sport und Eisenbahnergewerkschaft - sein jahrzehntelanges, vorbildliches Engagement füllt ganze Seiten. Für die Ortsverwaltung Bebra der Transnet Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands war er jahrzehntelang aktiv. Man schätzte das Organisationstalent.
Der ehemalige Eisenbahner - Vater von zwei erwachsenen Kindern - hat ein Leben lang unter Dampf gestanden. Der spätere Bundesbahn-Hauptsekretär war 1954 von Elfershausen nach Baumbach gekommen - er wurde Haltepunkt-Wärter. 1987 hatte er Abschied von der Bahn genommen.
Überzeugter Handballer
Brandt und der Sport - eine lange Geschichte für sich. Der überzeugte Handballer war weit über die Grenzen des Kreises hinaus als Schiedsrichter bekannt. Seine Töchter Gabi und Anita gründeten den Handball in Baumbach. Bis vor zwei Jahren schaute sich Brandt die Heimspiele der HSG Gensungen/Felsberg an. Gern fachsimpelte er in der "Hölle Nord" mit alten Sportkameraden. Brandt war Träger von zwölf hohen Auszeichnungen des Sportbundes, des Hessischen Handball- und Fußballverbandes sowie regionaler Sportverbände.
Engagement für die Jugend
Als man ihn mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnete, wünschte er sich keine Geschenke, sondern Geld. Das steckte er in den Ausbau des Baumbacher Jugendraumes, für den er viele Spenden zusammentrommelte. Und beim Mauern packte er auch mit an.
Brand zeichnete sich durch seine Bescheidenheit aus. Und er hat immer wieder betont, dass er sich ohne Unterstützung seiner Frau Irma und seiner Familie nie so hätte engagieren können.
Die Trauerfeier zur Beerdigung beginnt am Mittwoch, 23. Mai, um 14 Uhr in der Friedhofskapelle Baumbach.
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