Walter Spötter

Walter Spötter

* 16.01.1934
† 17.10.2008
Erstellt von HNA Verlag Dierichs

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Gedenkkerze

In stiller Trauer

Entzündet am 16.01.2019 um 09:43 Uhr

Wir denken auch nach vielen Jahren an Dich

Gedenkkerze

Marlou

Entzündet am 05.07.2012 um 18:45 Uhr

Kondolenz

Von Andreas Hinding, Kassel

23.10.2008 um 23:27 Uhr
Liebe Freunde, Die die mich kennen sind gewohnt, das ich immer Lustiges, Heiteres, Groteskes erzähle. Aber heute schreibe ich aus einen traurigen Anlaß. Es gibt Momente in meinen Leben in denen ich tief traurig bin. Heute war so ein Tag. Mit Walter Spötter verbindet mich über viele Jahre eine gute und schöne Zeit für das Verlagshaus Weber&Weidemeier. Man konnte Ihn Vertrauen. Ich habe Walter Spötter in 10 Jahren nicht einmal unfair erlebt. Er war für mich im wahrsten Sinne liebenswürdig und meine damit das er auf eine besondere Art lieb und würdig zugleich war. Und heiter. Ich schreibe heute weil ich ihm aus meinen Buchstaben ein kleines Denkmal bauen will. Kein Monument, er bleibt in meinen Gedächnis. Andreas Hinding Mediaberater Adolf Christ Verlag

Kondolenz

Von Gerd Brandt, Birkenau

22.10.2008 um 11:23 Uhr
An alle Trauernden Hinterbliebenen, Walter Spötter ist nicht verlorengegangen, er ist uns nur vorausgegangen. Ich trauere einem geschätzten Partner bei der Bearbeitung des TB 45 nach, dem ich von der fachlichen sowie menschlichen Seite víel zu verdanken habe. Gerd Brandt Werbeleiter des Adolf Christ Verlages, Frankfurt/Main. 22. Oktober 2008.

Von Trauer.de Redaktion, Kassel

21.10.2008 um 17:01 Uhr von VRS
Er war schon länger von seiner Herzkrankheit gezeichnet. Gleichwohl kam sein Tod überraschend: Der Verleger Walter Spötter starb im Alter von 74 Jahren in Kassel, nachdem er und seine Frau, die Kunsthistorikerin Ingrid Koszinowski, eine Reise hatten abbrechen müssen. Weit über Kassels Grenzen hinaus hatte sich Walter Spötter einen Namen als Verleger der documenta-Kataloge zwischen 1964 und 1987 gemacht. Die Chance, zur documenta III für die damalige Hessische Druck- und Verlagsanstalt (später: Verlag Dierichs) die Herstellung des Kataloges der Handzeichnungen betreuen zu können, nutzte der junge Drucker so überzeugend, dass er auf Jahre zum verlegerischen Partner der documenta-Leitungen werden sollte. Durch die Arbeit an den Katalogen fand er Zugang zur Kunst, zu den Künstlern und zu den Menschen, die Kunst ermöglichten - wie Arnold Bode und Harald Szeemann. Sehr schnell stieß Walter Spötter zum Freundeskreis von Arnold Bode und gehörte 1972 zu den Mitbegründern des documenta forums. Er wurde Helfer seines väterlichen Freundes Arnold Bode. Nach dem Tod des documenta-Gründers kümmerte er sich um dessen Frau Marlou. Walter Spötter wurde am 16. Januar 1934 in Osterode im Harz als Sohn einer Bergmannsfamilie geboren. Bei aller Italien-Sehnsucht und Venedig-Liebe blieb er seiner Heimat stets verbunden. In Kassel ließ er sich bei Thiele & Schwarz zum Drucker ausbilden, bevor er in das spätere Druckhaus Dierichs eintrat. Zu einer seiner Hauptaufgaben wurde die Herausgabe von Telefon- und Adressbüchern - die später im Tochterverlag Weber & Weidemeier erschienen. Doch neben der Pflicht suchte er immer wieder die Kür und gab mit großer Freude Kunst- und Kulturbücher heraus - wie die Kataloge zur großen Grimm-Ausstellung oder Bände der Sparkassen-Veranstaltungsreihe "Kassel trifft sich.". Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wagte er noch mal einen unternehmerischen Neuanfang. Ihm gelang es, für Moskau das erste Telefonbuch herauszugeben. Walter Spötter hinterlässt Frau und zwei Kinder sowie vier Enkel.
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