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Hildegard Durstewitz

geb. Retzlaff
* 21.02.1923
† 20.11.2011
Erstellt von HNA Verlag Dierichs

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Kondolenzen (3)

Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.

Kondolenz

Von Constantin Hasert, Marburg a. d. Lahn

03.06.2012 um 10:14 Uhr
Von Julius Bierbaum Ich schließ die Thüre hinter mir, Will ohne Gäste sein; Ich hab mich selbst verlassen, Drum bin ich so allein. Ich mache alle Läden zu, Was soll mir Tag und Licht. Das Feuer ist verglommen, Die Sonne brauch ich nicht. Ich fühle gar kein Leben mehr, Die Liebe st vorbei. Ich kann nicht einmal weinen, Aus mir ringt sich kein Schrei. Ich habe keinen Gott und Freund Und bin so sinnenleer, Dass, wenn das Glück jetzt käme, Ich fühlte es nicht mehr. Ich schließ die Thüre hinter mir, Bin nur für den zu Haus, Von dem es heißt, er fächelt Das letzte Flämmchen aus.

Kondolenz

Von Dirk Lohfink, Salzkotten

23.05.2012 um 15:07 Uhr
Liebe Nora-Maria Durstewitz, die mit allen Vokalen des Alphabets im Namen, ich bin sehr betrübt über den Tod Deiner Mutter und kann mich noch ziemlich genau an unseren Besuch im Eulersgrund ca. 1979 erinnern. Mein aufrichtiges und herzliches Beileid und melde Dich, wenn Du magst. Dein Dirk

Kondolenz

Von Nora Maria Durstewitz, Hannover

28.03.2012 um 16:13 Uhr
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum in seinem Garten stand, Und kam die goldene Herbsteszeit Und die Birnen leuchteten weit und breit, Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl, Der von Ribbeck sich beide Taschen voll, Und kam in Pantinen ein Junge daher, So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?« Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn, Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.« So ging es viel Jahre, bis lobesam Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam. Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit, Wieder lachten die Birnen weit und breit; Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab. Legt mir eine Birne mit ins Grab.« Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus, Trugen von Ribbeck sie hinaus, Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht Sangen »Jesus meine Zuversicht«, Und die Kinder klagten, das Herze schwer: »He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?« So klagten die Kinder. Das war nicht recht - Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht; Der neue freilich, der knausert und spart, Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt. Aber der alte, vorahnend schon Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn, Der wußte genau, was damals er tat, Als um eine Birn' ins Grab er bat, Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus. Und die Jahre gingen wohl auf und ab, Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab, Und in der goldenen Herbsteszeit Leuchtet's wieder weit und breit. Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her, So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?« Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn, Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.« So spendet Segen noch immer die Hand Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.